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ebbe
Videoinstallation 2009
Ein lichtempfindlicher Chip wandelt
das einfallende Licht in ein Videosignal.
Vergleicht man eine Videokamera mit dem Auge,
so entspricht der Chip der Netzhaut.
Durch das Fehlen einer Linse wird das Licht jedoch
nicht gebündelt als Bild abgebildet,
sondern spontan in ein Farbspektrum aufgefächert,
das sich mit der Intensität des Lichtes ändert.
Dadurch ist der Betrachter mit der Unmittelbarkeit
eines Wahrnehmungsvorgangs konfrontiert,
der vor dem auf Erkennen ausgerichteten Sehen liegt.